Anlagealternative Wasserfonds
Während für viele Anleger nur sehr sichere Geldanlagen wie Tagesgeld oder Festgeld infrage kommen, suchen wiederum andere Anleger ganz bewusst nach etwas renditestärkeren und auch interessanteren Alternativen. Mitunter kommen auch geschlossene Fonds – zumindest im Zuge der Diversifikation – infrage. In diesem Bereich sind die Wasserfonds eine recht neue und sicherlich sehr interessante Variante.
Neben den Waldfonds zählen auch die Wasserfonds zu den sehr innovativen Geldanlagen aus der Sparte der geschlossenen Fonds. Die Fonds investieren jedoch nicht, wie man als Anleger vielleicht zunächst meinen könnte, in Wasserkraftwerke, sondern in erster Linie in Wasseraufbereitungsanlagen. Der Bedarf an der Aufbereitung von Trinkwasser ist heutzutage sehr groß, denn in manchen Regionen ist Trinkwasser bereits ein recht knappes Gut.
Aufbereitung des Meerwassers als Investment
Zwar steht auf der Erde eine enorm große Menge an Meerwasser zur Verfügung, nur ist dieses Salzwasser natürlich ohne eine weitere „Bearbeitung“ nicht als Trinkwasser geeignet. Die Wasserfonds investieren nun in Aufbereitungsanlagen, die eben solches Meerwasser filtern und im Ergebnis daraus Trinkwasser gewinnen. Nicht wenige Experten sind heute der Meinung, dass Trinkwasser spätestens in 20-30 Jahren – zumindest in einigen Regionen – so kostbar wie heute Gold sein wird. Daher könnten die Wasserfonds für Anleger durchaus zu einem langfristig attraktiven Investment werden.